Schilfrohrgewebe & Schilfrohr-Leichtbauplatten
Natürlicher Putzträger und verlorene Schalung im Lehmbau
Schilfrohrgewebe und Schilfrohr-Leichtbauplatten sind bewährte Naturbaustoffe für den ökologischen Innenausbau. Sie dienen als stabiler Putzträger auf Holz- oder Fachwerkwänden und eignen sich ideal als verlorene Schalung bei Leichtlehmschüttungen. Beide Varianten bestehen aus naturbelassenem Schilfrohr und werden mit verzinktem Draht gebunden.
Schilfrohrgewebe
Klassischer Putzträger im Lehmbau
Ca. 70 Schilfrohrhalme pro laufendem Meter
Drahtbindung mit verzinktem Eisendraht, ca. alle 10 cm
Geeignet für Wand- und Deckenflächen
Flexible Verarbeitung auf gebogenen oder unebenen Flächen
Schilfrohr-Leichtbauplatten
Gepresstes, formstabiles Schilfrohr
Beidseitige Drahtbindung alle 14–18 cm
Einsetzbar als Putzträger, Trennwand oder Vorsatzschale
Gute Schall- und Wärmedämmung
Diffusionsoffen – unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima
Vorteile beider Produkte
100 % natürliche Baustoffe, recyclingfähig
Ideal für Lehm- und Kalkputze
Verhindert Rissbildung im Putz
Hohe Haftzugfestigkeit
Geeignet für Sanierung, Fachwerk und ökologischen Neubau
Wenn Sie aus Niedersachsen kommen, haben wir ggf. stark vergünstigte Transportkosten. Melden Sie sich gerne vor der Bestellung bei uns!
info@naturbau.gmbh
ab 9,32€/kg
Hersteller:
Schilfrohrgewebe & Schilfrohr-Leichtbauplatten
Schilfrohrhalme mit verzinktem Eisendraht gebunden, ca. 70 Halme pro lfm. Die Bindung ist im Abstand von ca. 10 cm angebracht.
Rohdichte: ca. 190-220 kg/m3 Wärmeleitfähigkeit: 0,059 W/mK μ=2
Einzeln oder auf Paletten. Rollengröße variabel, Standardmaße 1,5 x 10 m.
Rollen vor Feuchtigkeit schützen und trocken lagern.
Als Putzträgergewebe: an Wänden und Decken im Innenbereich für Lehmputze und Kalkputze, zur Stabilisierung für dicke Ausgleichschichten.
Als verlorene Schalung: für Leichtlehm-Innenschalen aus Blähton- oder Leichtlehm sowie für Leichtlehmwände.
Für Verschnitt und die notwendigen Überlappungen sollten 10-20 % Mehrbedarf gerechnet werden.
Das Schilfrohrgewebe kann mit einer Rosenschere auf Maß geschnitten werden. Bei dem Über- spannen einzelner Balken wird das Gewebe passend zugeschnitten, bei dem Überspannen auf großflächigen Untergründen muss an den Stoßfugen eine mind. 10 cm breite Überlappung eingerechnet werden.
Zur Befestigung des Gewebes werden verzinkte Klammern verwendet. In Ausnahmefällen können auch verzinkte Nägel eingesetzt werden. An Decken und Dachschrägen sollte die Klammerlänge mind. 25 mm und an Wänden mind. 16 mm betragen. Das Schilfrohrgewebe besitzt auf der einen Seite einen straff gespannten Draht, den Spann- oder Laufdraht, und auf der anderen Seite den Wickeldraht, der sich um die einzelnen Halme windet. Die Befestigung des Gewebes auf dem Untergrund erfolgt so, dass der Spanndraht zum Verarbeiter hin zeigt und der Wickeldraht auf dem Untergrund liegt.
Bei dicken Ausgleichsschichten aus Lehm-Unterputz wird das Schilfrohrgewebe zur Stabilisierung in die erste noch feuchte Putzschicht gedrückt und anschließend mit einer zweiten Unterputz- schicht überdeckt



















